Senioren behalten ihre Stimme

Das Kümmersbrucker Seniorennetzwerk kommt bei seiner Zielgruppe bestens an: Zu diesem Schluss kamen die Verantwortlichen bei der Hauptversammlung. Die Institution ist ganz eng mit  ihrer Vorsitzenden Carola Dirschka verbunden, die den Verein ehrenamtlich und unermüdlich führt. Das wird sie auch weiter tun.

Vorstandschaft

Maria Schönberger, Anneliese Horst und Carola Dirschka (von links) bilden weiterhin die Führung des Kümmersbrucker Seniorennetzwerks. Bild: e

Kümmersbruck. (e) Die Förderung der Lebensqualität für ältere Menschen, die Begegnung der Generationen, die Angebote vernetzten - das ist die Maxime des Seniorennetzwerks. Es besteht mittlerweile zwölf Jahre und ist für die Senioren zu einem festen Begriff geworden. Inzwischen hat der Verein 92 Mitglieder.

Ihre Vorsitzende ist Carola Dirschka: Sie wurde bei der Jahreshauptversammlung einstimmig wiedergewählt. Ihr zur Seite stehen, wie sie es formulierte, weiter "der Motor" Anneliese Horst als 2. Vorsitzende und Maria Schönberger als Schatzmeisterin. Komplettiert wird die Führungsriege durch die Beisitzer Sabine Dippner, Maike Putz und Maria Sailer, während Gertrud Haas und Roland Strehl die Kasse prüfen.

Viele Themen abgedeckt

Der Verein konnte sich, dank vieler Spenden und Verkaufserlöse, selbst finanzieren und ein Plus erwirtschaften. So wird es wohl bei diversen Veranstaltungen weiterhin kostenlos Kaffee und Kuchen geben können. Dirschka ließ das Jahr 2016 Revue passieren. Vorträge über Vorsorge, Alzheimer, Demenz und Parkinson, Mangelernährung im Alter, die Regeln bei der Eingruppierung pflegebedürftiger Menschen, aber auch Fahrtüchtigkeit im Alter, Muttertags- und Vatertagsfeiern, Musikfeste, Brotzeit an der Vils und Ausbuttern, Maiandacht und ein ökumenischer Gottesdienst - das Seniorennetzwerk hat praktisch keine Nische offen gelassen.

Die Vorsitzende lobte auch die Zusammenarbeit mit dem AWO-Seniorenzentrum. "Das sieht alles so einfach aus, nach leichter Vorbereitung - das ist es aber nicht", würdigte Bürgermeister Roland Strehl die Verdienste des Seniorennetzwerks. Dieses sei mittlerweile auch überregional anerkannt. Es gelte, Danke zu sagen für die Arbeit im Ort und für die ältere Bevölkerung, was Seniorenbeauftragter Werner Cermak auch so sah. "Ihr stellt Lebensqualität für unsere Senioren in der Gemeinde mit her", betonte Strehl. Dirschka könne sich der Unterstützung durch die Kommune sein. Ein großer Schritt seien die Planungen für das Projekt seniorengerechtes Wohnen in Kümmersbruck, unterstrich Strehl.